Kreisrechtsausschuss Streit um Kirchenasyl erfährt entscheidende Wendung
Fall Abuev: Duldungen für Familie im Kirchenasyl liegen vor
Teamgedanke: Zahlreiche Fußballer der B-Jugend des VfR Simmern kamen mit ihrem Trainer Dieter Schumann nach Simmern, um ihren Mitspieler Islam Abuev (rechts) und dessen Familie zu unterstützen. Foto: Werner Dupuis
Werner Dupuis

Simmern. Im Fall Abuev gibt es eine entscheidende Wendung: Der aus Tschetschenien stammende Ruslan Abuev und seine vier Kinder können im Rhein-Hunsrück-Kreis bleiben. Die Kreisverwaltung hat am Donnerstag eine förmliche Duldung für den Vater und dessen Kinder ausgesprochen. Bis Pässe für alle fünf Familienmitglieder vorliegen, gilt diese Duldung, die das faktische Ende eines monatelangen Streits um ein Aufenthaltsrecht für die Abuevs signalisiert, die sich seit Anfang Februar im Kirchenasyl der evangelischen Kirchengemeinde Simmern befinden.

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„An einem Blatt Papier soll's nicht scheitern“ – dies war der entscheidende Satz am Ende einer gut 75 Minuten dauernden Kreisrechtsausschusssitzung im Simmerner Kreishaus unter Vorsitz von Dezernentin Andrea Deges-Becker. Der zuständige Sachbearbeiter der Ausländerbehörde der Verwaltung, Carsten Schneider, bot mit diesem Satz an, unmittelbar nach dem Ende der Sitzung die entsprechenden Duldungsverfügungen für die Familienangehörigen auszustellen.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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