Sorgenfrei konnte Islam Abuev (links) nicht nur das Training für die neue Saison mit seinen Jugendfußballern des VfR Simmern aufnehmen, sondern sowohl die berufliche als auch die schulische Zukunft hat nun für die aus Tschetschenien stammende Familie eine Perspektive bekommen.
Werner Dupuis
Simmern. Mehr als fünf Monate hat das Kirchenasyl der Familie Abuev in Simmern angedauert. Nach der lange Zeit sehr ungewissen Situation im Streit um ein Aufenthaltsrecht hat sich die Lage Mitte Juli entspannt. Die Kreisverwaltungen hat im Nachgang einer Sitzung des Kreisrechtsausschusses förmliche Duldungen ausgesprochen (wir berichteten). Dadurch kam es nicht zu einem Rechtsstreit, und ein geregelter Alltag für die seit mehr als fünf Jahren im Kreis lebende Familie wurde möglich. Sowohl der engagierte Sportverein VfR Simmern als auch die Familie danken aus diesem Grund allen, die diesen Weg ermöglicht haben.
Lesezeit 2 Minuten
Den Fall Abuev öffentlich gemacht hatte Anfang Februar der VfR Simmern. Dessen Vorsitzender Wolfgang Schamma hatte einen offenen Brief an Landrat Marlon Bröhr gerichtet und in diesem sowohl auf den Fall als auch auf die gute Integration der Familie hingewiesen.