Stadt muss Plan begraben
Doch kein neues Windrad für Kastellaun
Dorothea Hardt, Ortsbürgermeisterin von Hollnich, freut sich auf den Bau eines Windrades in ihrer Gemeinde. Die Stadt Kastellaun muss ihre Pläne hingegen begraben.
Dupuis Werner. Werner Dupuis

Rückschlag für die Windkraft-Pläne der Stadt Kastellaun: Eine Prüfung des gewünschten Standorts hat ergeben, dass der Bau einer Anlage dort nicht möglich ist – weil die Nachbarn aus Hollnich mit ihren Plänen schneller waren.

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„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ – dieses beliebte Sprichwort kann man bei einem von der Gemeinde Hollnich initiierten Windrad wörtlich nehmen. Gleiche Begehrlichkeiten kamen nämlich auch von der Freien Wählergruppe Berg aus Kastellaun. Standort ihres vorgeschlagenen Rotors sollte ein im Besitz der Stadt Kastellaun gelegenes Waldstück in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hollnicher Windkraftanlage sein.

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Rhein-Hunsrück-ZeitungEnergie

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