In Kaub wird Geschichte am Wochenende lebendig, wenn Preußen und Franzosen um die Burg Gutenfels kämpfen. Tobias Obentheuer
Sprichworte sind etwas Feines: Vor allem dann, wenn man sich die Ursprünge anschaut. Das hat unser Autor schon vor längerer Zeit getan, weil ein Freund immer zu sagen pflegt, dass man „rangehen soll wie Blücher an der Katzbach“. Warum?
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Ich als alter Historiker freue mich immer, wenn Geschichte lebendig wird. So auch in dieser Woche: Auf Burg Gutenfels in Kaub erobern die Preußen wieder die Feste – wie vor mehr als 200 Jahren, als Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher mit seinen Truppen die Franzosen immer weiter zurückdrängte und bei Kaub den Rhein gen Hunsrück überschritt und so unaufhaltsam das (erste) Ende Napoleons mit besiegelte.