Hunsrück-Museum beleuchtet medizinische Versorgung zwischen 1800 und 1970: Blinddarm, Grippe und Hausgeburt: Neue Ausstellung im Simmerner Hunsrück-Museum
Die Vernissage zur Medizinausstellung war einer der ersten offiziellen Termine des neu gewählten Landrats Volker Boch (links). Kultur gehört für ihn zu den wichtigen Faktoren, die in einer funktionierenden Gesellschaft unverzichtbar sind. An einer Mitmachstation begutachten Museumsleiter Fritz Schellack (3. von rechts) und seine Nachfolgerin Kristina Müller-Bongard (rechts) mit ihren Gästen verschiedene Teesorten aus der Ausstellungsapotheke. Werner Dupuis
Simmern. Bis russische Raketen Tod und Elend über die Ukraine brachten, war über zwei Jahre lang Corona das dominante Thema. Inspiriert durch die Pandemie und immer auf der Suche nach interessanten Themen für Ausstellungen in seinem Hunsrück-Museum, beschäftigte sich dessen Leiter Fritz Schellack intensiv mit der medizinischen Versorgung der Hunsrücker Bevölkerung im Zeitraum zwischen 1800 und 1970.
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Daraus resultiert die neue Ausstellung „Blinddarm – Grippe – Hausgeburt“, die jetzt eröffnet wurde.
Schellack und seinem kreativen Museumsteam ist es wieder einmal gelungen, trotz beschränkter Mittel, die medizinische Versorgung der Hunsrücker Bevölkerung zwischen 1800 und 1970 aus ganz unterschiedlichen Perspektiven darzustellen.