An den Ufern der Poesie: Michael Quast präsentiert im Rahmen des Theaterfestivals Auszüge aus "Die Judenbuche" im Oberweseler Klostergarten: Auszüge aus „Die Judenbuche“ in Oberwesel präsentiert: Musikalisch begleitete Lesung begeistert Zuhörer
Ein eingespieltes Team: Vanessa Heinisch legte nach jeder Pause von Michael Quast, der aus der Novelle „Die Judenbuche“ vorlas, auf ihrer Gitarre ein Intermezzo ein. Foto: Monika Pradelok Monika Pradelok
Düster und alles andere als leicht präsentiert sich Annette von Droste-Hülshoffs „Die Judenbuche“. Dennoch lockte eine Lesung am vergangenen Freitag an die 80 Zuhörer in den Oberweseler Klostergarten.
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Dass diese aus sentimentaler Sehnsucht an ihre damalige Schulzeit die Veranstaltung besuchten, wo die Novelle, die die Autorin mit dem Untertitel „ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen“ versehen hat, Pflichtlektüre war, bleibt zu bezweifeln.