Immer unterwegs in Sachen Frauenrechte: (von links) Renate Bodtländer, Daniela Bartkus-Börder und Martina Hassel (rechts) vom Vorstand der SPD-Frauen stellen die künftige Preisträgerin der Emma-Ihrer-Medaille vor, Renate Weirich. Die ehemalige Kulturdezernentin hat die Frauenbewegung an der Nahe maßgeblich geprägt. Cordula Kabasch
Als Renate Weirich (84) Kulturdezernentin war, gab es noch kein Frauenhaus in Bad Kreuznach, keine Frauenbeauftragte, keinen Frauentreff. Zusammen mit anderen hat sie all das auf den Weg gebracht. Dafür wird sie mit der Emma-Ihrer-Medaille geehrt.
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Für Renate Weirich ist die Verleihung der Emma-Ihrer-Medaille nicht nur eine Ehre ihrer selbst – sondern eine Antwort auf das, was Frauen wie sie gemeinsam in Bad Kreuznach geleistet haben. Weirich, die als ehemalige Kulturdezernentin 1991 die erste Frau im Stadtvorstand war, hat sich immer als Ideengeberin und Inspiratorin gesehen.