Zu sehen, wie Kinder zu Opfern sexuellen Missbrauchs werden und was die Verbrechen bei ihnen anrichten, das kann auch für Juristen vor Gericht belastend sein. Aber der Fokus auf die Rechtsprechung hilft, Distanz zu wahren. Nicolas Armer. picture alliance/dpa
Vor Gericht regelmäßig mit üblen Fällen insbesondere des sexuellen Missbrauchs von Kindern konfrontiert zu sein – wir wollten von Kreuznacher Richtern und Staatsanwälten wissen, wie sie mit diesen belastenden Erlebnissen umgehen.
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Verliert man den Glauben an das Gute im Menschen, wenn der Alltag als Richter oder Staatsanwalt aus der regelmäßigen Beschäftigung mit sexuellem Missbrauch von Kindern besteht? Wir fragten eine Runde Kreuznacher Richter und Staatsanwälte im Beisein von Gerichtspräsidentin Martina Kohlmeyer, wie sie etwaige Belastungen wegstecken, die sich durch die berufliche Konfrontation mit solchen Fällen ergeben können.