Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, können Museumsgäste jeden Alters den ehrenamtlichen Handwerkern über die Schulter schauen, farbenfrohe Windlichter basteln oder an verschiedenen Marktständen die „letzten Vorräte“ für den Winter einkaufen. Bei Apfelpunsch, Waffeln oder Eintopf kann man sich stärken. Wer rasten möchte, kann sich am Feuerplatz wärmen, Stockbrot backen oder es sich in der Leseecke der „Golden“-Buchhandlung in Haus Bickenbach gemütlich machen. Schöne und herbstlich-goldene Grüße aus dem Freilichtmuseum können dann zwischen 14 und 16 Uhr direkt aus der Poststube in Haus Rapperath an die Liebsten versendet werden.
Außerdem lädt Nachtwächter Arnold Kommer die Gäste wieder dazu ein, ihn auf seinem Rundgang durch das Museumsgelände zu begleiten und dabei auf unterhaltsame Weise Spannendes über die Vergangenheit zu erfahren: Am Sonntag starten seine Führungen am Winterburger Tanzsaal um 13 Uhr, 15 und 17 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter info@freilichtmuseum-rlp.de oder 06751/855.880. Vor Haus Ürzig können die Museumsgäste die Living History Gruppe „Lon und Solt“ besuchen, die den Besuchern zeigen wie ein „Zinstag“ im 18. Jahrhundert hätte aussehen können.
Die Darstellungen finden jeweils um 11.30 Uhr und 15.30 Uhr vor Haus Ürzig in der Baugruppe Mosel-Eifel statt. Wer möchte, kann das Busshuttle (maximal acht Personen) nutzen, das regelmäßig von der Museumskasse in die Baugruppe Hunsrück-Nahe und zurückfährt. Empfohlen werden rutschfestes Schuhwerk und das Mitbringen einer Taschenlampe.
Es fällt der reguläre Museumseintritt an: Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder bis 18 Jahren sind kostenfrei. Nach dieser Veranstaltung verabschiedet das Freilichtmuseum sich in die Winterpause. Ab dem 26. März 2023 ist das Museumsteam wieder für Besucher da. Abschließend bedankt sich die Stiftung Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum für die ganzjährige Unterstützung der Sparkasse Rhein-Nahe. red

