Zum Tod von Hans Berkemann
Seine Leidenschaft war der Erhalt der jüdischen Kultur
Hans Eberhard Berkemann nimmt bei der Einweihung des Kulturhauses 20210 aus der Hand von Katherin Krakauer die lange verschollen
Hans Eberhard Berkemann nimmt bei der Einweihung des Kulturhauses 20210 aus der Hand von Katherin Krakauer die lange verschollenen Thora-Rollen aus der Bad Sobernheimer Synagoge in Empfang.
Marion Unger. Unger

Hans Eberhard Berkemann, Träger des Kulturpreises „Das goldene Herz“ ist tot. Er verstarb im Alter von 83 Jahren. Viele Jahre setzte er sich für den Erhalt jüdischer Kulturstätten – allem voran der Synagogen in der Felkestadt und Staudernheim – ein. 

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Ohne ihn gäbe es das Kulturhaus Synagoge nicht, ohne ihn kaum Kontakt mit den Nachfahren jüdischer Familien, die einst in Sobernheim lebten. Im Alter vom 83 Jahren verstarb Hans Eberhard Berkemann am 29. Mai in Mainz. In der ehemaligen Synagoge bündelt sich Berkemanns Leidenschaft für eine lebendige Erinnerungskultur.

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