Die Lebensarbeitszeitkonten bei der R+V-Versicherung werden im Störfall wie einer Insolvenz normalerweise binnen sechs Monaten an die Beschäftigten ausgezahlt. Im Fall Reinert macht aber offenbar die komplexe rückwirkende Abrechnung von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen Probleme. Andreas Arnold. picture alliance/dpa
Manchmal bringen Anfragen dieser Redaktion Bewegung in festgefahrene Situationen. Dies scheint auch bei den R+V-Konten der Ex-Reinert-Mitarbeiter so zu sein. Bevor Geld fließt, müssen Steuer und Abgaben ermittelt werden - was offenbar komplex ist.
Lesezeit 3 Minuten
Erst Insolvenzverfahren, dann Standortschließung und Kündigung, doch was ist mit der betrieblichen Altersversorgung der 60 Mitarbeiter des Werks, denen im vergangenen Jahr das Aus des Werks von Reinert-Ingredients in Monzingen auch das berufliche Aus brachte?