Peter Loritz (rechts) hält einmal im Monat Beratungsstunden im Quartiersbüro in der Neustadt ab. Das Büro stellt die Stadt dem Landesrat für Sinti und Roma zur Verfügung. Loritz schätzt auch das gute Verhältnis zu Quartiersmanager Oliver Kelm (links). Hansjörg Rehbein
Im Zirkus aufgewachsen, früh mit Alltagsrassismus konfrontiert: Peter Loritz wehrt sich seit Jahrzehnten gegen Ausgrenzung. Seine Geschichte verbindet Courage, Erinnerung und starke Familienbande.
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Eine glückliche Kindheit? Diese Frage beantwortet Peter Loritz (67) mit einem eindeutigen „Ja“. In Bad Kreuznach geboren, war ihm ein Wanderleben in die Wiege gelegt. In den 1960er-Jahren zog die Familie Loritz mit ihrem Zirkuswagen über die Lande, allerdings nur durch die flachen Regionen an Rhein und Mosel, weil die kleine Zugmaschine die Anstiege im Hunsrück, in der Eifel und im Westerwald nicht schaffte.