Katholische Kirche stellt Konzept für pastorale Räume vor - Pfarreiengemeinschaften werden eigenständige Pfarreien
Nicht alles wird an einem Ort möglich sein: Konzept für pastorale Räume im Dekanat Bad Kreuznach
Ein wenig im Nebel steht zurzeit das Kreuz auf der Nahebrücke. Doch der Nebel lichtet sich, wie auch die Konturen der Pfarreienstruktur im Bistum Trier deutlicher werden. Foto: Josef Nürnberg

Bad Kreuznach. Seit gut einer Woche wissen die Katholiken im Dekanat Bad Kreuznach mehr. Nach dem römischen Aus für die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier hat Diözesanbischof Stephan Ackermann die künftige Verfasstheit der Pfarreien deutlich umrissen. Die rund 170 Pfarreiengemeinschaften sollen zu 150 bis 170 Pfarreien verschmelzen. Für das Dekanat Bad Kreuznach bedeutet das, dass die sieben Pfarreiengemeinschaften rechtlich sieben eigenständige Pfarreien werden. Pro Pfarrei gibt es dann nur noch einen Pfarrgemeinderat und einen Verwaltungsrat.

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Damit ist das von vielen Katholiken so gefürchtete Gespenst der Pfarrei der Zukunft verscheucht. Stattdessen werden die künftig sechs selbstständigen Pfarreien (mit Ausnahme von Kirn, das Idar-Oberstein zugeschlagen wird) in einem sogenannten pastoralen Raum zusammengeführt.

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