Stromvermarktung mit Vattenfall rechnet sich -10 Prozent Rendite an Gesellschafter ausgezahlt
Kooperation mit Vattenfall zahlt sich aus: Laues Windjahr, aber florierende Finanzen der Energiegesellschaft Fürfeld
Matthias Pravetz (55), Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer der Energiegesellschaft Fürfeld, in seinem Büro. In Händen hält er ein Panoramafoto mit den sieben zur EGF gehörenden Windrädern auf dem Deutling der Eichelberggemeinde. 2021 war das windschwächste Jahr seit EGF-Gründung im Jahre 2013. Und dennoch steht die Gesellschaft finanziell „hervorragend“ da, wie Pravetz und die Gesellschafter in ihrer Jahresbilanz betonen. Foto: Stefan Munzlinger
Stefan Munzlinger

Fürfeld. 31,556 Millionen Kilowattstunden hat die Energiegesellschaft Fürfeld (EGF) im Windjahr 2021 erzeugt. Klingt viel, ist aber im Vorjahresvergleich eher bescheiden. „Das war das schwächste Windjahr seit Gründung der Energiegesellschaft im Jahr 2013“, wie Geschäftsführer Matthias Pravetz, Initiator des sieben Rotoren großen und knapp 40 Millionen Euro wertvollen EGF-Windparks auf dem über der Eichelberggemeinde liegenden Deutling, im Gespräch mit dem „Oeffentlichen“ erklärt.

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Und dennoch: Bei einem Kassenvermögen von 2 Millionen Euro und einem Eigenkapital von 8 Millionen Euro stehe die EGF „hervorragend“ da. Und das liege an der Vermarktung ihres Stroms. Seit Jahren bringt der schwedische Energiekonzern Vattenfall den Windstrom aus Fürfeld zu einem auf 20 Jahre garantierten Mindestentgelt laut EEG von 9,19 Cent pro Kilowattstunde an den Markt – eine Kooperation, die sich für Vattenfall und die EGF rechnet.

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