Marcus Becker hält an der Kreuzung Hundsgasse/Kirchgasse/Backesgasse ein Foto aus dem Jahr 1930 hoch. Der Sportverein feierte Jubiläum, ganz selbstverständlich mit dabei waren damals noch jüdische Mitbürger. Christine Jäckel
Ein Rundgang macht die jüdische Vergangenheit Weinsheims sichtbar: Wie einstiges Miteinander verschwand – und welche Spuren bis nach Haifa und New York führen. Erinnerungen, die in diesem Dorf lebendig bleiben.
Lesezeit 2 Minuten
In der Dorfgemeinschaft gab es bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten ein ausgesprochen gutes Miteinander zwischen den christlichen und den jüdischen Einwohnern. Das änderte sich nach 1933 teils mit gravierenden Auswirkungen, wie Marcus Becker beim Rundgang unter der Überschrift „Jüdische Spuren in Weinsheim“ erläuterte.