Nachtschicht für den Holzofen: Kevin Schmitt (links) und Lucas Rech bereiteten neben den Broten, auch Schoko- und Zimtbrötchen vor. Sebastian Schmitt
Wenn der Duft von frischem Holzofenbrot durch Dhaun zieht, ist es wieder so weit: Das Backesbrot lockt Hungrige aus der ganzen Region. Doch bis die erste Kruste knuspert, braucht es Geduld – und eine lange Nacht voller Handarbeit.
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Das Backesbrot erlebt im Kirner Land einen regelrechten Boom. Wenn sich die schwere Backes-Tür öffnet und Holzofenwärme nach draußen dringt, stehen viele bereits mit Körben bereit. Um den historischen Dhauner Backes nach dem „tiefgefrorenen Winterschlaf“ nicht zu schocken, wurde am Samstag gegen 15 Uhr zunächst ein kleines Feuer entfacht – behutsam, damit sich das Mauerwerk langsam erwärmen konnte.