Pkw brannte bei Waldböckelheim
Feuerwehr ist in der VG Rüdesheim voll gefordert
Feuerwehrkräfte der Einheit Waldböckelheim löschten und kühlten den Motorraum eines rauchenden BMWs - alles lief glatt.
Feuerwehrkräfte der Einheit Waldböckelheim löschten und kühlten den Motorraum eines rauchenden BMWs - alles lief glatt.
Christian Burkard/Freiw. Feuerwehr Waldböckelheim

Ein brennender Pkw, eine Rettungsaktion mit der Drehleiter und nächtlicher Gasalarm: Die Feuerwehren der VG Rüdesheim hatten am Wochenende alle Hände voll zu tun. Was genau passierte, lesen Sie hier.

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Mehrere Einsätze haben die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rüdesheim am Wochenende beschäftigt.

Zu einer Notfalltüröffnung alarmierte die Leitstelle Mainz am Freitagnachmittag die Feuerwehren Bockenau und Sponheim in die Sponheimer Spitalstraße. „HRF hilft Rettungsdienst“ war als Alarmdepesche auf den Displays der digitalen Meldeempfänger am Samstagmorgen zu lesen, als die Feuerwehreinheit Rüdesheim und die Drehleiter des Bad Kreuznacher Löschbezirks Nord alarmiert wurden. Eine Patientin wurde mit der Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Ein brennender Pkw war Anlass für die Alarmierung der Feuerwehr Waldböckelheim am frühen Sonntagabend. An der Einsatzstelle in der Berliner Straße stellte Einsatzleiter Christian Burkard eine starke Rauchentwicklung aus einem geparkten BMW der 3er-Reihe fest. Im Fahrzeug befanden sich keine Insassen. Zwei Passanten hatten das Fahrzeug vor Eintreffen der Feuerwehr noch einige Meter nach vorne geschoben, um einen Übergriff auf eine angrenzende Hecke zu verhindern. Ein Atemschutztrupp öffnete die Motorhaube, Flammen waren nicht zu erkennen. Mit 400 Litern Wasser aus dem HLF-Tank wurde der Motorraum behutsam heruntergekühlt und immer wieder mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug gegen Wegrollen und klemmte die Batterie ab. Ein Abschleppunternehmen brachte das Fahrzeug in eine Werkstatt. Der Einsatz wurde gegen 19.15 Uhr beendet.

In Roxheim roch es nach Gas

Mit dem Alarmstichwort „G2.03 - Gasgeruch in Einfamilienhaus“ rückten die Feuerwehren aus Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim, die Wehrleitung sowie die Facheinheiten Führungsunterstützung und Gefahrstoffstaffel in der Nacht zum Montag nach Hargesheim aus. Die Bewohner, die das Gebäude bei Alarmierung der Feuerwehr bereits verlassen hatten, teilten den Einsatzkräften mit, dass sie einen chemischen Geruch im Keller festgestellt und daraufhin den Notruf abgesetzt hatten.

Umfangreiche Messungen der Feuerwehr und des Energieversorgers erbrachten keine Hinweise auf einen Gasaustritt. Der Einsatz unter der Leitung von Martin Schneider, zu dem auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes und die Polizei Bad Kreuznach ausgerückt waren, konnte nach einer Stunde beendet werden.

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