Arbeitslose finden als Gassigeher beim Projekt "Hundetraum" wieder eine Berufung - Berufstätige Herrchen werden entlastet: Eine klare Wauwau-Situation: Langzeitarbeitlose führen Hunde aus und entlasten berufstätige Herrchen
Diplom-Pädagogin Tanja Scherer – hier mit Hündin Ronja – arbeitet in der psychosozialen Beratungsstelle der Wohnungslosenhilfe Mainz. Ihren früheren Hund nahm sie immer mit zur Arbeit. Wenn die Zeit mal knapp wurde, bat sie ihre obdachlosen Klienten um Gassi-Hilfe. So kam ihr die Idee zu einem einzigartigen Projekt. Hundetraum
Mainz. Milo ist ein lebhafter Staffordshire Bullterrier, ein schöner Kerl mit sanftem Blick und viel Power. „Das war unser Gassigeh-Hund im Tierheim“, erzählt Stefan Illing, im Dezember 2017 wurde Milo dauerhaft Teil seines Lebens. „Ich hätte ihn gern schon früher genommen, aber das ging einfach nicht – wegen der Arbeit“, sagt Illing. Acht Stunden am Tag wäre Milo allein zu Hause, gäbe es da nicht die treuen Helfer des „Hundetraums“: „Die kommen mittags vorbei, holen den Hund ab, gehen Gassi und bringen ihn wieder zurück“, sagt Illing, „wir sind echt froh, dass es das gibt.“
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Der Mainzer „Hundetraum“ bietet einen bislang einmaligen Service: Die Mitarbeiter betreuen tagsüber Hunde, deren Besitzer selbst keine Zeit zum Gassigehen haben. Zur vereinbarten Zeit wird der vierbeinige Liebling abgeholt und bekommt Streicheleinheiten und Auslauf.