Feuerwehr Bad Kreuznach löscht
Brennende Mülltonnen und Bäume in der Neujahrsnacht
Auch in der Uhlanstraße brannten in der Neujahrsnacht Mülltonnen.
Alexander Jodeleit/Freiwillige Feuerwehr

Silvesterfeuerwerk, brennende Bäume und verletzte Anwohner – die Bad Kreuznacher Feuerwehr hatte in der Neujahrsnacht alle Hände voll zu tun. Ein Blick auf die turbulentesten Einsätze in der Neujahrsnacht.

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In der Uhlandstraße war ein Unterstand für Mülltonnen in Feuer geraten.
Alexander Jodeleit/Freiwillige Feuerwehr

Es war der erwartete arbeitsreiche und turbulente Jahresendspurt für die Bad Kreuznacher Feuerwehr. Am Silvesterabend brannten gegen 22 Uhr Kartonagen und das Holzgestell einer Couch auf dem Gehweg in der Mannheimer Straße oberhalb der Ringstraße. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr in wenigen Minuten abgelöscht.

In der Genheimer Straße im Stadtteil Winzenheim Stand eine Tanne in Flammen.
Alexander Jodeleit/Freiwillige Feuerwehr

Um 23.59 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum letzten Einsatz im alten Jahr alarmiert. In der Genheimer Straße stand eine Tanne zur Hälfte in Vollbrand, die an einem Gebäude stand. Mit einem C-Rohr und etwa 600 Litern Wasser konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Aufgrund des starken Funkenfluges wurde über die Drehleiter das Dach des Wohnhauses kontrolliert. Der Einsatz war nach etwa 30 Minuten beendet.

Das Jahr 2025 endete für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Kreuznach mit 702 Einsätzen. 2024 waren es 676.

Kurz nach dem Beginn des neuen Jahres ging es weiter. Gegen 0.20 Uhr mussten Kräfte des Löschbezirks West zu einer Türöffnung in den Bäderweg in Bad Münster am Stein-Ebernburg ausrücken, da eine Bewohnerin aufgrund eines Sturzes eine Kopfverletzung erlitten hatte. Die Dame öffnete schließlich selbst die Tür, als sich die Einsatzkräfte bemerkbar machten. Sie wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.

Was könnte den Brand in der Mülltonne in der Schumannstraße am Silvesterabend ausgelöst haben? Ein heißer Kandidat: Feuerwerkskörper!
Alexander Jodeleit/Freiwillige Feuerwehr

Gegen 0.45 Uhr brannte eine Großraummülltonne in einer Einhausung in der Schumannstraße, die mit einem C-Rohr und etwa 500 Litern Wasser von Kräften des Löschbezirks Süd abgelöscht wurde. Der Einsatz dauerte etwa 20 Minuten.

Von dort ging es um kurz nach 1 Uhr für die vorgenannten Kräfte und weiter hinzualarmierte Fahrzeuge des Löschbezirks Süd zum Brand mehrerer Großraummülltonnen in einem hölzernen Unterstand in der Uhlandstraße. Der Brand drohte, auf angrenzende Garagen mit den darin befindlichen Fahrzeugen überzugreifen. Insgesamt wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um mit zwei C-Rohren genau das zu verhindern, was auch gelang. Die Garagen wurden kontrolliert, waren aber nur verraucht. Der Einsatz war nach etwa anderthalb Stunden beendet.

In der Mainzer Straße im Stadtteil Planig brannt der Baum - nicht sprichwörtlich, sondern tatsächlich.
Alexander Jodeleit/Freiwillige Feuerwehr

Gleichzeitig zu dem vorgenannten Einsatz wurden ebenfalls um kurz nach 1 Uhr Wehrleute des Löschbezirks Ost in die Mainzer Straße in Planig alarmiert. Dort stand ein Baum in Vollbrand, der an einem Haus stand. Die Wehrleute mussten sich gewaltsam Zugang zu dem betroffenen Garten über ein Anwesen der Corneliusstraße verschaffen, weil die Anwohner auf Klopfen und Klingeln nicht öffneten. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr und etwa 700 Litern Wasser gelöscht. Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten nahmen den entstandenen Schaden am aufgebrochenen Gartentor auf. Der Einsatz konnte nach etwa 45 Minuten beendet werden.

Vorbeifahrender Feuerwehrmann löscht ab

Kurz nach 2.35 Uhr brannten mittig auf der Hochstraße in Höhe der Jahn-Halle stehende abgebrannte Feuerwerksbatterien. Ein vorbeifahrender Feuerwehrkamerad löschte den Brand mit zwei Litern Wasser, noch bevor seine Kameraden des Löschbezirks Nord an der Einsatzstelle eintrafen. Diese konnten umgehend wieder den Heimweg antreten. Auf dem Rückweg zum Feuerwehrhaus wurden weitere zufällig entdeckte brennende Feuerwerksbatterien mit den mitgeführten Löschrucksäcken abgelöscht.

Insgesamt wurden somit im neuen Jahr fünf Einsätze abgewickelt, bevor die Einsatzkräfte ihren wohlverdienten Schlaf genießen konnten.

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