Mutige Soul-Aktivistinist für die heutige Generation ein Vorbild: Schon vor 30 Jahren für Akzeptanz eingetreten
Beerdigt in Meisenheim: Dragqueen Melitta Sundström – Queer-Treff auf den Spuren einer Trans-Ikone
Das Grab von Thomas Gerards in Meisenheim: Der Queer-Treff besuchte es und schmückte die Ruhestätte mit Regenbogenfähnchen. Foto: Queer-Treff
Sebastian Gräff

Auf dem Meisenheimer Friedhof liegt sie begraben und ist im Nahe-Glan-Land dennoch kaum bekannt: Melitta Sundström war eine Trans-Ikone aus der Region, die die Berliner Schwulenszene der 80er- und 90er-Jahre prägte. Nach ihr wurde dort ein Café benannt, das noch heute existiert.

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Geboren wurde Melitta Sundström als Thomas Gerards, verstorben ist sie 1993 mit 29 Jahren an den Folgen von Aids. Für die queere Szene an der Nahe ist die avantgardistische, schrille, mutige Sundström ein besonderes Vorbild. Am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenphobie (Idahobita) haben sie den Friedhof besucht und Regenbogenfähnchen ins Beet gesteckt: ein kleines Team des Queer-Treffs Bad Kreuznach, bestehend ...

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