Valeryan Ryvlin zeigt auf eine Stelle, wo der Putz abblättert, da in Folge kaputter Dachrinnen das Wasser zwischen Wand und Putz läuft. Josef Nürnberg
So lief 2025 in Bad Kreuznach: Mehr als 20 Jahre nach der Einweihung kämpft die Bad Kreuznacher Synagoge mit den Spuren der Zeit. Feuchtigkeitsschäden und marode Dächer bedrohen das historische Gebäude – doch die Gemeinde gibt die Hoffnung nicht auf.
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2002 wurde sie eingeweiht, und im Frühjahr 2025 war dann der Zeitpunkt erreicht, an dem etwas getan werden musste: Die Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde an der Ecke Alzeyer Straße/George-Marshall-Straße muss grundlegend saniert werden. Valeryan Ryvlin, Vorsitzender der Gemeinde, die neben dem Landkreis Bad Kreuznach auch den Kreis Birkenfeld umfasst, schätzt die Sanierungskosten im April auf rund 960.