ADD greift durch und schickt aufsichtsbehördliche Anordnung zum Haushalt 2019 - Kämmerer: Das hätte nicht sein müssen
Aufsichtsbehörde greift durch: Stadt Kreuznach muss 800 000 Euro einsparen
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Foto: Jens Wolf/Symbol
DPA

Bad Kreuznach. Mehr als einmal hat Kämmerer Wolfgang Heinrich bei den Kommunalpolitikern den Sparwillen vermisst. Mehr als einmal lagen Sparvorschläge des Kämmereiamts auf dem Tisch, so die Abgabe des Jugendamtes, der Verzicht auf die Sanierung des Kunstrasens im Salinental oder eine generelle Kürzung bei den freiwilligen Ausgaben. Allein: Beschlossen wurde nichts. Es fehlte der politische Wille dazu.

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Schon vor den Kommunalwahlen hatte die ADD in ihrem Haushaltsgenehmigungsschreiben vom 4. April der Stadt eine Frist bis zum 1. Juni gesetzt, um dezidierte Konsolidierungsvorschläge zu machen. Passiert ist nichts. Jetzt kam die Quittung in Form einer aufsichtsbehördlichen Anordnung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier.

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