30 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Anbau eines Wohnhauses in Rüdesheim stand in Flammen
Durch schnellen Einsatz konnten die Feuerwehren Schlimmeres verhindern.
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Die Feuerwehrkräfte konnten eine Ausbreitung auf das Wohnhaus verhindern. Ein Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Brandursache ist noch unbekannt. 

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Am Dienstagnachmittag hat im Silvanerweg in Rüdesheim ein Hausanbau gebrannt. Gegen 13 Uhr alarmierten die Bewohner einer Doppelhaushälfte die Feuerwehr: Der Anbau des Gebäudes stand in Flammen. Zwei Bewohner hatten das Gebäude nach dem Absetzen des Notrufs verlassen und unternahmen eigene Löschversuche, wie die Feuerwehr Rüdesheim mitteilt. 

Die Leitstelle habe umgehend die Feuerwehren aus Rüdesheim, Hargesheim-Roxheim und Waldböckelheim sowie die Wehrleitung mit Führungsunterstützung alarmiert, heißt es seitens der Feuerwehr weiter. Bereits auf dem Weg zum Feuerwehrhaus hätten die Rüdesheimer Feuerwehrkräfte eine starke Rauchentwicklung aus dem Neubaugebiet am westlichen Rüdesheimer Ortsrand gesehen. Beim Eintreffen von Einsatzleiter Christian Vollmer brannte ein Anbau des Doppelhauses, der als Technikraum genutzt wird, vollständig, wie die Rüdesheimer Feuerwehr mitteilt.

Die Besatzung des kurz darauf am Einsatzort eintreffenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs der Feuerwehr Rüdesheim setzte unter Gruppenführer Niklas Köller zwei Atemschutztrupps im Innen- und Außenangriff ein und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Mit dem Löschangriff habe die Feuerwehr eine Ausbreitung auf das komplette Gebäude verhindert. Zur Kontrolle des Dachbereichs forderte Einsatzleiter Vollmer die Drehleiter des Löschbezirks Nord der Feuerwehr Bad Kreuznach nach. Aus dem Korb der Drehleiter entfernten Kräfte aus Bad Kreuznach und Waldböckelheim Dachziegel und löschten Glutnester gezielt ab.

Der Rauch sei bereits bei der Anfahrt aus der Ferne zu sehen gewesen, berichtet die Rüdesheimer Feuerwehr.
Freiwillige Feuerwehr VG Rüdesheim

Die beiden Wohneinheiten wurden mithilfe eines Überdrucklüfters vom Brandrauch befreit. Der Rettungsdienst sichtete beide Hausbewohner, ein Mann wurde zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Energie- und Gasversorger waren ebenfalls vor Ort und schalteten den Strom des Gebäudes ab. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte, darunter vier Trupps unter Atemschutz, im Einsatz. Gegen 17 Uhr konnte der Einsatz beendet werden, teilt die Feuerwehr mit. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind derzeit noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.

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