200 Bürger bei Gedenkfeier
Am 9. November brannte auch die Kreuznacher Synagoge
Alexander Zakharenko, Kantor der jüdischen Gemeinde, hielt am Ende der Gedenkfeier das Totengebet "El Male Rachamim".
Josef Nürnberg

Ein verwaister Platz, eine schmerzhafte Erinnerung: Am 9. November 1938 brannte die Synagoge in Bad Kreuznach. Warum das Gedenken heute dringender ist denn je.

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Für den ideologischen Wahn und dessen Folgen steht der verwaiste Platz der ehemaligen Synagoge in der Mühlenstraße. Zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht, als in der Nacht des 9. November 1938 auch die Bad Kreuznacher Synagoge brannte, kamen am Sonntag rund 200 Bürger zusammen, die daran erinnerten, zu welchen Taten Menschen fähig sind, wenn sie einer fatalen Ideologie nachlaufen.

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