Sommerquartier Conrad-Sippe sagt Gebroth leise Servus
Abflug in den Süden: Familie Storch ist weg
Hoch droben auf ihrem Thron: Storch Conrad und seine Emma-Mira im Nest auf dem 5000 Quadratmeter großen Gelände an der Gebrother Fruchtkelterei Merg im Sommer. „Störche wollen dabei sein und sehen, was bei uns los ist. Viele Storchennester sind zu weit außerhalb“, sagt Rolf Merg. Foto: Monika Kirschner Monika Kirchner
Gebroth. Vater, Mutter und die Kinder: alle weg. Storch Conrad (6) und seine Frau Emma-Mira (4) hoben am 21. August aus ihrem Gebrother Nest an der Kelterei Merg ab und machten sich auf den Weg in wärmere Gefilde. Ihre beiden Kinder – namenlos, aber wie ihre Eltern beringt – sind bereits am 17. Juli ausgeflogen, berichten Rolf und Antje Merg, seit vier Jahren Vermieter der Storchenfamilie.
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Die Fruchtkelterei Merg am Rande der 170 Einwohner kleinen Soonwaldgemeinde Gebroth steht schon seit Jahren nicht mehr allein für Säfte und Marmeladen. Längst hat sich der Familienbetrieb einen Namen als Storchenstation gemacht. Mit Conrad ging es 2014 los; vier Jahre vorher hatten Mergs das stabile Nest auf einem gut acht Meter hohen Holzstamm aufgebaut und warteten seither auf Besatz.