Alter Brauch wird gepflegt
Wenn der Strohbär wieder durchs Dorf zieht
Viele helfende Hände und noch mehr Erfahrung ist nötig, um in stundenlanger Arbeit den Strohbär einzuwickeln. Für Christoph Fuhr
Viele helfende Hände und noch mehr Erfahrung ist nötig, um in stundenlanger Arbeit den Strohbär einzuwickeln. Für Christoph Fuhr ist es eine Herausforderung, in der 50-Kilogramm schwere Verkleidung stundenlang durch die Straßen Wirschweilers zu laufen.
Thomas Brodbeck

Inmitten der bunten modernen Fastnacht mit Kostümen aus China und lauter Musik in den Straßen wird im Hunsrück ein alter Brauch gepflegt. Wir waren dabei.

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Eine jahrhundertealte Tradition lebt – unter anderem – im kleinen Dorf Wirschweiler weiter. Dort wird am Faschingsdienstag mit dem Ende der tollen Tage der Strohbär durch die Straßen geführt, um bei den Bewohnern um Eier und Speck zu bitten. Vor jedem Haus ertönt der vielstimmige Chor: „Hahn Äppel Hahn, die Fassenacht geht aan.

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