VG-Rat soll reagieren
„Warmesser“ oder „Kaltesser“? Mutter reicht Online-Petition ein
Warmes Essen, kaltes Essen: In Kitas gibt es dazu ganz unterschiedliche Vorgaben. Dagegen wehrt sich eine Mutter aus Achtelsbach. Foto: dpa
picture alliance / Jens Büttner/

Das hatte Kerstin Haupenthal vor einigen Wochen so angekündigt. Die dreifache Mutter aus Achtelsbach wird dem Birkenfelder Verbandsgemeinderat bei seiner Dezembersitzung eine Petition übergeben. Sie trägt den Titel „Kein Ausschluss von Kleinkindern vom warmen Mittagessen“. Die Kernaussage des Papiers, das Haupenthal – die sich bereits öffentlich über den aus ihrer Sicht bestehenden Missstand beschwert hat (wir berichteten) – verfasst hat und zwischenzeitlich von 217 Bürgern unterschrieben wurde: Alle Kinder haben ein Recht auf ein warmes Mittagessen. Kinder dürfen nicht diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Bauliche und personelle Maßnahmen müssen sofort ergriffen werden, um eine Umsetzung des neuen Kitagesetzes möglich zu machen. Es darf keine Frage des Geldes sein, ob ein Kleinkind eine warme Mahlzeit bekommt oder nicht. In den Kitas der VG Birkenfeld bestehe die Regelung, dass Kinder, deren Eltern nicht beide berufstätig sind, kein Recht auf ein warmes Mittagessen haben.

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