Für Rückzieher werden betriebswirtschaftliche Gründe angegeben - Auch keine weiteren Erkundungen für neue Quellen : Überraschender Rückzug: Sprudelbetriebe verzichten auf Probebohrungen im Nationalpark
Die Proteste gegen die geplanten Probebohrungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurden zunehmend lauter und gipfelten schließlich in einem Demonstrationszug in Richtung Sprudelbetriebe (Foto) und der Gründung einer Bürgerinitiative. Foto: Reiner Drumm Reiner Drumm
Überraschender Paukenschlag im Streit um die sieben geplanten Probebohrungen in und um den Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Nachdem die Schwollener Sprudelbetriebe jüngst bereits bei den drei in der Kernzone des Premiumschutzgebiets geplanten Bohrungen einen Rückzieher gemacht hatten, verzichten sie jetzt auch auf die weiteren vier.
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Die erklärten der Geschäftsführer von Hochwald Sprudel, Sven-Olaf Jensen, und der Geschäftsführende Gesellschafter von Schwollener Sprudel, Tim Frühauf, im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie führen dafür vor allem betriebswirtschaftliche Gründe an. Zugleich weisen sie den von Kritikern erhobenen Vorwurf zurück, wonach die Firmen sozusagen in Wildwest-Manier ihre Interessen durchsetzen wollten.