Nach der Pandemie lösen jetzt explodierende Energiepreise Existenzängste aus - Zahlen liegen auch im Naheland noch unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit - Mitarbeitermangel zwingt viele Betriebe zu reduzierten Öffnungszeiten
Touristiker im Kreis Birkenfeld sprechen von Krise – Schlechtere Zahlen als vor Corona
Der typische Naheland-Urlauber ist vielseitig aktiv: Er verbringt seinen Zweit- oder Dritturlaub hier, wandert und fährt gern Rad und ist durchaus anspruchsvoll: Er trinkt gern guten Wein und weiß leckeres Essen zu schätzen, wissen die Touristiker. Foto: Naheland-Touristik/Dominik Ketz

Die Tourismuszahlen im ersten Halbjahr liegen zum Teil noch deutlich unter denen von 2019, also der Zeit vor Corona. In dieser Phase, in der sich die Branche dennoch halbwegs zu erholen schien, trifft sie der nächste harte Schlag: „Die rasant gestiegenen Energiepreise lösen neue Ängste und Unsicherheit aus und bedrohen manche Existenz“, weiß Katja Hilt, die Geschäftsführerin der Naheland-Touristik (NLT).

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Das drückt aufs Gemüt, zumal niemand weiß, was im Herbst in Sachen Corona passiert. „Dabei sind wir nach den schwierigen Jahren 2020 und 2021 insgesamt eigentlich auf einem ganz guten Weg“, betont die NLT-Chefin. Und das, obwohl nahezu alle Anbieter seit der Pandemie unter teilweise dramatischen Personalproblemen leiden.

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