FWGler knapp zum Zweiten Beigeordneten gewählt - Kritik an Vater-Sohn-Konstellation
SPD versagt Ulrich Jung die Zustimmung: FWGler knapp zum Zweiten Beigeordneten der Stadt Baumholder gewählt
Bürgermeister Günther Jung (Mitte) mit den Beigeordneten Christian Flohr (links) und Ulrich Jung
Peter Bleyer

Baumholder. Konstituierende Sitzungen verlaufen mitunter meist recht unaufgeregt und nüchtern – oft geht es nur um Formalitäten. Anders sah das im Baumholderer Stadtrat aus. Vielleicht war die Tatsache, dass FWG und SPD – nicht nur im übertragenen Sinne – die Plätze getauscht hatten, bereits ein Vorzeichen. Die Freien Wähler saßen erstmals als stärkste Fraktion (acht Sitze), vom Stadtchef aus gesehen, rechts, die SPD links (sechs Sitze). Während Christian Flohr (SPD) noch einstimmig erneut zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde, war es bei der Wahl zum Zweiten Beigeordneten haarscharf. Ulrich Jung (FWG) erhielt zehn Jastimmen, acht Neinstimmen und eine Enthaltung. Das Thema sorgte für Diskussionen.

Lesezeit 3 Minuten
Dabei fing alles ganz harmonisch an: Nachdem Günther Jung seine Runde gedreht hatte, um alle Ratsmitglieder per Handschlag zu verpflichten, und selbst wieder zum Bürgermeister ernannt worden war, appellierte er an alle, weiterhin konstruktiv für die Zukunft Baumholders zusammenzuarbeiten.

Ressort und Schlagwörter

Nahe-Zeitung

Top-News aus der Region