Ein Prosit auf den Wahlsieg: Der alte und neue Landrat Matthias Schneider stößt bei der Wahlparty in Herborn mit OB Frühauf an.
Reiner Drumm
Kreis Birkenfeld. Politisch interessierte Kreise sind enttäuscht, zum Teil auch entsetzt über die geringe Wahlbeteiligung bei der Landratswahl am Sonntag. Dabei hatte sich Amtsinhaber Matthias Schneider schon im ersten Wahldurchgang mit 59,25 Prozent der Stimmen durchgesetzt (die NZ berichtete). Die Wahlbeteiligung lag bei gerade mal 29,3 Prozent – noch nicht mal jeder dritte Wahlberechtigte nutzte sein Stimmrecht. Das führt nun zu Diskussionen, ob es überhaupt noch Sinn hat, den Landrat per Urwahl wählen zu lassen statt wie früher im Kreistag.
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Einen großen Teil zur desaströsen Wahlbeteiligung trugen die „abtrünnigen“ Ortsgemeinden in der VG Rhaunen bei. So gingen zum Beispiel in Oberkirn lediglich 23 von 262 Wahlberechtigten zur Urne (das entspricht einer Wahlbeteiligung von 8,8 Prozent) – und von den 23 abgegebenen Stimmen waren dann auch noch sieben ungültig.