Gruppierung nimmt in Rundschreiben Stellung und erhebt Vorwürfe gegen Herausforderer: Ruschberger Bürgerliste attackiert Bewerber in Rundschreiben: Gruppierung erhebt Vorwürfe gegen Herausforderer bei Wahl
Im idyllischen Dörfchen Ruschberg heizt sich die Stimmung vor den Kommunalwahlen mal wieder auf. Die Bürgerliste hat in einem Rundschreiben, das an alle Haushalte verteilt wurde, den Aussagen der beiden Bürgermeisterkandidaten Alexander Matheis und Tobias-Büstrin Theiß vehement widersprochen. Reiner Drumm
Ruschberg. Über die angespannten Verhältnisse im Ruschberger Gemeinderat wissen auch außerhalb des kleinen Dorfes mittlerweile viele Bescheid. Gut zwei Wochen vor der Kommunalwahl heizt sich die Stimmung wieder auf – Auslöser ist ein brisantes Rundschreiben, das die Bürgerliste Ruschberg, zu der auch Ortschef Alfred Heu gehört, in die Briefkästen der Einwohner geworfen hat. Darin widerspricht die Gruppierung den Aussagen der beiden Herausforderer Alexander Matheis und Tobis Büstrin-Theiß ein, die diese im Zuge ihrer Vorstellung in der Nahe-Zeitung getätigt haben – und geht zum Angriff über.
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„Die Bürgerliste Ruschberg will die Bewerber Alexander Matheis und Tobias Büstrin-Theiß nicht in Misskredit bringen“ – mit diesen Worten beginnt der umfangreiche Bürgerbrief. Man sei lediglich an einer Richtigstellung interessiert, heißt es weiter. Ob das, was anschließend folgt, nicht aber sehr wohl dazu taugt, zumindest einen der beiden Konkurrenten zu diskreditieren, ist fraglich.