Rofu Kinderland ist insolvent. Grund ist unter anderem ein schlechtes Weihnachtsgeschäft sowie starke Konkurrenz durch Online-Händler. Franz Cronenbrock
Der Spielwarenhändler mit Sitz in Hoppstädten-Weiersbach und über 100 Filialen in sieben Bundesländern will sich in Eigenregie sanieren. Dazu ist eine Neustrukturierung notwendig. Das Gehalt der rund 2000 Mitarbeiter ist für drei Monate gesichert.
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Die Rofu Kinderland Spielwarenhandelsgesellschaft mit Sitz in Hoppstädten-Weiersbach hat ein Insolvenzverfahren gestartet. Das teilte das familiengeführte Unternehmen am Mittwochmorgen mit. Gründe für das Insolvenzverfahren seien ein schwaches Weihnachtsgeschäft, anhaltende Konsumzurückhaltung, gestiegene Kosten in der gesamten Wertschöpfungskette sowie ein intensiver Wettbewerb.