Eins der letzten in Familienbesitz befindlichen Stromversorgungswerke in der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland stand in Kirschweiler: Orte mit eigenem E-Werk waren eine Seltenheit – Schleifer konnten aufatmen
Kirschweiler. „Wie raschlebig ist doch die Zeit. Kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, ohne elektrischen Strom zu sein.“ Dies schrieb Günther Weinz bereits 1977 in seinem Aufsatz „Kirschweiler – Beiträge zur Wirtschaft, Struktur und Geschichte“. Anja Gisch von der Chronik-Gruppe Kirschweiler hat ihn herausgesucht, nachdem sie unseren Bericht über die Elektrifizierung Stipshausens vor 100 Jahren gelesen hat.
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Gleichzeitig hebt sie hervor, dass Kirschweiler ein eigenes Elektrizitätswerk besessen hat. Schon Günther Weinz wusste: „Eigentlich war es ungewöhnlich, dass Kirschweiler und Hettenrodt ein eigenes Elektrizitätswerk hatten, zumal beide Orte in Stadtnähe liegen.