Ofenmuseum: Neue Ausstellung zeigt die Welt der Folter
Ofenmuseum in Reichenbach: Neue Ausstellung zeigt die Welt der Folter
Ein wahrhaft grausames Folterinstrument: die Handquetsche. Sie kam zum Einsatz, wenn jemand des Diebstahls beschuldigt wurde. Fotos: Gerhard Müller
Gerhard Müller

Seit dem Osterwochenende hat das Ofenmuseum in Reichenbach wieder seine Pforten geöffnet. Bei kostenlosem Eintritt kann das von Maria und Wolfgang Lengler betriebene Museum jeweils sonntags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr bis Mitte Dezember besucht werden. Allein die im Nebenraum aufgebaute zweiteilige Sonderausstellung macht eine Besichtigung lohnenswert.

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Grausame Methoden

Im ersten Teil der Ausstellung taucht der Besucher in eine Welt ein, in der man an Hexen, Dämonen und Vorzeichen glaubte und sich bei der Folterpraxis im Einklang mit der göttlichen Ordnung fühlte. Noch heute finden sich viele Hinweise, die auf die damalige Rechtsprechung zurückzuführen sind.

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