Umwelt Keine Widerstände gegen den Plan, das Netz deutlich zu reduzieren - Kaum Handyempfang im Schutzgebiet: "Natur Natur sein lassen": Noch gibt's zu viele Wege im Nationalpark
Das Wegenetz im Schutzgebiet – hier der „Nationalparkstern“ bei Börfink – soll in den nächsten Jahren deutlich reduziert werden. Foto: Reiner Drumm (Archiv) Archiv Reiner Dr
Kreis Birkenfeld. Dem Wegeplan für den Nationalpark scheint nach einem längeren Abstimmungsprozess jetzt nichts mehr im Wege zu stehen: In einer Sondersitzung der kommunalen Nationalparkversammlung im Hunsrückhaus am Erbeskopf gab's jedenfalls keinen Widerspruch zu dem zentralen Ziel, das Netz in dem Premiumschutzgebiet innerhalb der nächsten zehn Jahre nach und nach von derzeit rund 323 Kilometern um mehr als 100 auf dann noch gut 200 Kilometer zu reduzieren.
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Das sei für einen Nationalpark dieser Größe immer noch viel, weiß Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamtes. Zurzeit ist die Dichte an Wegen im Hunsrück-Hochwald im Vergleich mit den anderen deutschen Nationalparken noch sehr hoch. Nur die Sächsische Schweiz schneidet in diesem Punkt noch schlechter ab.