Bei dem Unternehmen Müller-Präzisionswerkzeuge in Sien konnte die Produktion trotz Corona-Pandemie noch einmal um 20 Prozent hochgefahren werden. Geschäftsführer Mathias Schmidt und seine Mannschaft haben schon zuvor ein spezielles Pandemiemaßnahmenpaket aktiviert. Foto: Manfred Greber Manfred Greber
Sien. Während das Alltagsleben auch im Kreis Birkenfeld nach und nach zu erlahmen droht, während zahlreiche Firmen zunehmend die Folgen des Coronavirus spüren, laufen bei dem Siener Unternehmen Müller Präzisionswerkzeuge die Maschinen auf Hochtouren. Wo bei Vielen die Nachfrage sinkt, Lieferketten reißen und einige wegen fehlender Aufträge sogar bereits Kurzarbeit anmelden müssen, legt Müller noch zu.
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„Derzeit haben wir die Produktion noch einmal um circa 20 Prozent hochgefahren“, berichtet Geschäftsführer Mathias Schmidt. „So können wir erstens der steigenden Nachfrage an Spezialwerkzeugen von Kundenseite nachkommen und zweitens einen Vorrat anlegen für die Zeit, falls die Produktion vielleicht eingestellt werden muss“, sagt Schmidt.