Einer seit Jahrzehnten gepflegten Tradition des Rotary Clubs Idar-Oberstein folgend, wurden auch dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit bedürftige Menschen und Familien in der Region durch Geldspenden unterstützt. So übergaben Rotary-Präsident Christos Zigouris und der Gemeindienstbeauftragte des Clubs, Karl-Heinz Platt, eine Geldspende für hilfsbedürftige Personen und Familien in Höhe von jeweils 2000 Euro an Pflegedienstleiterin Birgit Bender von der Kirchlichen Sozialstation Idar-Oberstein und Harald Pillny, Dienststellenleiter des Caritasverbands, schreibt der Rotary Club in einem Bericht über die Spendenübergabe.
Mit ihrem Dank für die „langjährige, verlässliche und nachhaltige Unterstützung“, kündigten die Vertreter beider Organisationen an, die Spenden in kleineren Einzelbeträgen besonders bedürftigen Personen und Familien zukommen zu lassen. Sie berichteten davon, dass die angespannte Wirtschaftslage und steigende Lebenshaltungskosten vor allem Haushalte mit geringem Einkommen hart träfen.
Spende ist für den Club Herzensangelegenhe
Besonders Familien mit Kindern und alleinerziehende Mütter gerieten durch steigende Kosten für Lebensmittel, Miete, Energie, Mobilität und den Schulbedarf unter Druck. Trotz größter Sparsamkeit könnten die Kosten oftmals nicht mehr gedeckt werden. Verschärft werde die Lage noch, wenn der Tod naher Angehöriger, Krankheit, Pflege, Arbeitslosigkeit, Trennung oder Scheidung vom Partner hinzukämen. Selbst ein Arbeitsplatz biete heutzutage oftmals keinen Schutz vor existenziellen Sorgen, sodass oftmals noch aufstockende staatliche Leistungen zwingend erforderlich seien.
Im Vordergrund der alljährlichen rotarischen Hilfsaktion steht in den meisten Fällen die notwendige Beschaffung von Bekleidung, Lebens- und Pflegemitteln bis hin zu Bettwäsche und Handtüchern. Die Vertreter des Rotary Clubs betonten anlässlich ihrer Spendenübergabe, dass es eine Herzensangelegenheit und ein christliches Anliegen ihres Clubs sei, in der Vorweihnachtszeit einen Beitrag zur Linderung der Not in oftmals schwierigen persönlichen Lebenssituationen zu leisten. Leider befänden sich viele Menschen unverschuldet in Notlagen und seien daher zwingend auf die Hilfe und Unterstützung derer angewiesen, denen es deutlich besser gehe. red
