Das Land unterstützt das Programm mit rund 81 Millionen Euro. Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat jetzt auf dem Hambacher Schloss in Neustadt/Weinstraße die Urkunden und Förderbescheide überreicht.
Bei zahlreichen Ortsbesuchen konnte ich mich überzeugen, mit welchem Ideenreichtum und welcher Energie in den Regionen attraktive Angebote geschaffen und neue Ideen umgesetzt wurden.
Andy Becht
„Ich bin in den vergangenen Jahren zu einem großen Leader-Fan geworden. Das ist für mich eine Erfolgsgeschichte zur Entwicklung der ländlichen Räume“, sagte Becht. „Bei zahlreichen Ortsbesuchen konnte ich mich überzeugen, mit welchem Ideenreichtum und welcher Energie in den Regionen attraktive Angebote geschaffen und neue Ideen umgesetzt wurden.“
Vor fast zwei Jahren begann das Bewerbungsverfahren für die neue fünfjährige Leader-Förderperiode. Über ein Jahr hatten die Regionen Zeit, sich zusammen mit Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Initiativen Gedanken zu machen, wie sie ihre Region weiterentwickeln wollen.
81 Millionen Euro sind vorgesehen
„Wir brauchen keine Blaupausen, sondern individuelle Lösungen für die Herausforderungen unserer ländlichen Räume. Deren Vielfalt der ländlichen Regionen braucht maßgeschneiderte Antworten auf die Herausforderungen, die sich in den nächsten Jahren ergeben. Hier sind die LAG-en ein wichtiges Scharnier und können nach zweijähriger Bewerbungsphase jetzt durchstarten“, sagte Becht.
Insgesamt sind rund 81 Millionen Euro für die neue Förderperiode an EU- und Landesmitteln für die Leader-Regionen in Rheinland-Pfalz vorgesehen. „Wir geben uns hier nicht mit dem Mindestanteil von 5 Prozent an den ELER-Mitteln des Landes – wie von der Kommission gefordert – zufrieden, sondern stellen rund 17 Prozent für den Leader-Ansatz bereit. Das zeigt auch unsere Wertschätzung der bisherigen Leistungen “, betonte der Staatssekretär. Die Regionen erhalten eine Mindestausstattung von 3 Millionen Euro, größere Regionen erhalten zusätzliche Mittel. Zudem steht weiterhin eine Landesförderung für ehrenamtliche Bürgerprojekte in Höhe von 30.000 Euro pro LAG und Jahr zur Verfügung. red

