Deren Mitglieder hatten zuvor bereits am 27. September in einer außerordentlichen Generalversammlung in Morbach den Weg für den Zusammenschluss beider Banken geebnet. Er ist nun nach dem aktuellen Beschluss in Simmern frei. Auch bei den Mitgliedern der VR-Bank Hunsrück-Mosel hatte die Zustimmungsquote bei 99 Prozent gelegen, sodass der Rückhalt für die geplante Fusion auf beiden Seiten eindeutig war. Markus Bäumler, Vorstandsmitglied der VR-Bank aus Morbach, betonte in seiner Ansprache, dass er sich von dem Zusammenschluss neue Zukunftsperspektiven sowie Synergieeffekte in puncto Leistungsfähigkeit und Digitalisierung erhoffe.
Gleichzeitig machte er deutlich, wie wichtig der Bank die Umsetzung des genossenschaftlichen Auftrags zur Förderung der Mitglieder ist. Der Zusammenschluss zu einer größeren, leistungsfähigen Bank soll diese Fähigkeit weiter verbessern, sagte Bäumler zur Erwartungshaltung.
Die künftige Bank wird Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG heißen, eine gemeinsame Bilanzsumme von rund 3 Milliarden Euro aufweisen und 527 Mitarbeiter beschäftigen. Den 53.600 Mitgliedern sowie 108.900 Kundinnen und Kunden stehen künftig insgesamt 32 Filialen und acht SB-Stellen zur Verfügung.
„Durch die Fusion mit der VR-Bank Hunsrück-Mosel werden wir weiter erstarken und eine Größe erreichen, die es uns ermöglicht, noch besser technische Innovationen zu meistern,“ betont Erik Gregori, Co-Vorstandssprecher der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank. „Gleichzeitig wird mit dem Zusammenschluss eine neue räumliche Einheit erreicht, die jeweils große Teile der Landkreise Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld und den Rhein-Hunsrück-Kreis abdeckt. Wir werden mit unseren Standorten weiterhin dezentral präsent sein und einen flächendeckenden Service und eine qualifizierte Beratung für unsere Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden sicherstellen.“
Weiter in den Fokus gerückt und an Attraktivität gewonnen
Co-Vorstandssprecher Michael Hoeck ergänzt: „Auch als regionaler Arbeitgeber rücken wir weiter in den Fokus und gewinnen an Attraktivität, da wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue berufliche Perspektiven und Berufsfelder in unserer neuen Flächenbank offerieren. Betriebsbedingte Entlassungen infolge der Fusion wird es nicht geben.“
Die Verwaltungssitze der neuen Bank werden Simmern und Wittlich sein. Betriebsbereiche wird es außerdem in Idar-Oberstein, Kirchberg und Morbach geben. Der Verschmelzungsvertrag sieht vor, dass Michael Hoeck und Erik Gregori die fusionierte Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank nach der Verschmelzung weiter als Co-Vorstandssprecher repräsentieren. Weitere Vorstandsmitglieder sind Peter van Moerbeeck und Dr. Michael Wilkes.
Markus Bäumler, jetziges Vorstandsmitglied der VR-Bank Hunsrück-Mosel, wird nach der Fusion als Generalbevollmächtigter die Geschicke der neuen Bank im Bereich Hunsrück-Mosel leiten. Klaus Born, ebenfalls derzeit Vorstandsmitglied der VR-Bank Hunsrück-Mosel, wird mit dem Vollzug der Verschmelzung altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden.
Zum bisherigen Aufsichtsrat der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank stoßen zwei weitere Personen aus dem Gebiet der heutigen VR-Bank Hunsrück-Mosel hinzu. Hierbei handelt es sich um den derzeitigen Vorsitzenden des Aufsichtsrats Knut-Rolf Georg aus Enkirch an der Mosel sowie den Morbacher Jürgen Jakobs. red

