Nachfrage nach Angeboten ist hoch: Expertinnenrat "made in Idar-Oberstein" ist national und international sehr gefragt: KJPP: Kinder leiden unter Pandemiefolgen
Wie reagieren Kinder und Jugendliche auf den Lockdown? Eine Frage mit der auch das Idar-Obersteiner KJPP-Team konfrontiert wird. picture alliance/dpa
Idar-Oberstein. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) verweist darauf, dass viele Kinder und Jugendliche die Veränderungen und Folgen der Pandemie emotional belastend empfinden. Es sei aktuell noch ungeklärt, inwieweit hieraus zusätzliche behandlungsbedürftige psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen. Erste Studien weisen darauf hin, dass insbesondere Kinder mit bestehenden psychischen Störungen und Kinder in schwierigen psychosozialen Situationen unter der Pandemie leiden, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.
Lesezeit 2 Minuten
Die NZ fragte bei Eva Möhler, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum Idar-Oberstein, und ihrer Kollegin Andrea Dixius, Leitende Psychologin an der KJPP, nach. „Wir sind froh, dass wir auch in Corona-Zeiten Kindern, Jugendlichen ihren Eltern und auch Jugendhilfeeinrichtungen zur Seite stehen können, die Anfragenzahl ist hoch, und die Warteliste wächst auch.