Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. „Die genossenschaftliche Idee ‚Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele‘ ist für uns gelebter Alltag“, betonte Dr. Michael Wilkes, Co-Vorstandssprecher der Bank, bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz.
Wilkes stellte eine besonders erfreuliche Entwicklung heraus: 2204 neue Mitglieder konnte die Bank im vergangenen Jahr gewinnen. Damit ist die Zahl der Teilhaber zum Jahresende auf 56.347 gestiegen – gegen den bundesweiten Trend rückläufiger Mitgliederzahlen bei Genossenschaftsbanken. „Diese Entwicklung ist für uns ein wertvoller Vertrauensbeweis, der uns gleichzeitig verpflichtet“, so Wilkes.
Stabile Entwicklung trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen
Trotz eines auf vielen Ebenen anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds habe sich die Bank im Geschäftsjahr 2025 erneut „sehr positiv entwickelt und konnte ihre zentralen Kennzahlen weiter ausbauen“: Das betreute Kundenanlagevolumen stieg um 6,6 Prozent auf rund 5,2 Milliarden Euro. Das betreute Kundenkreditvolumen erhöhte sich um 2,5 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro. Das Eigenkapital wuchs um 3,6 Prozent auf rund 367 Millionen Euro.
Der Jahresüberschuss konnte deutlich auf 12,27 Millionen Euro gesteigert werden und liegt damit über dem Vorjahresniveau. „Diese Kennzahlen stehen nicht nur für wirtschaftliche Sicherheit, sondern zeigen auch, wie aktiv wir uns in der Region engagieren. Jeder investierte Euro schafft Arbeitsplätze und stärkt das Wachstum, und jeder zurückgelegte Euro trägt zu einer soliden finanziellen Zukunft bei“, erläuterte Co-Vorstandssprecher Erik Gregori.
Wertpapiere gewinnen weiter an Bedeutung
Eine zentrale Rolle spielt dabei das rund 500-köpfige Team der Bank. „Der Einsatz, die hohe Kompetenz und die konsequente Mitglieder- und Kundenorientierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs“, betonte Wilkes.
Auch im Jahr 2025 habe sich die erfreuliche Entwicklung im Anlageverhalten der Mitglieder, Kundinnen und Kunden fortgesetzt: Das Depot- und Fondsvolumen stieg um mehr als 11 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Bankeinlagen insbesondere gegen Jahresende zu und erreichten rund 2,62 Milliarden Euro.

Im Firmenkundengeschäft wurden 1125 neue Unternehmenskredite mit einem Gesamtvolumen von rund 255 Millionen Euro vergeben. Im Privatkundengeschäft zeigt sich weiter ein differenziertes Bild: Während sich die Nachfrage im klassischen Wohnungsbau verhalten entwickelte, konnten Finanzierungen von Immobilienkäufen sowie Investitionen in energetische Sanierungen wichtige Impulse setzen. Insgesamt erhöhte sich das betreute Kreditvolumen für Mitglieder, Kundinnen und Kunden um 2,5 Prozent.
Auch mit dem Immobiliengeschäft ist die Bank zufrieden: Mit 131 vermittelten Objekten und einem Volumen von rund 27 Millionen Euro unterstreicht sie ihre starke Marktposition.
Jahresüberschuss deutlich über dem Vorjahresniveau
Der Jahresüberschuss 2025 beträgt 12,27 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Das Eigenkapital soll weiter gestärkt werden, zudem ist – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung – eine Basisdividende von 1,5 Prozent geplant. Bei intensiver Nutzung der Bank kann die Ausschüttung an die Mitglieder im Rahmen des Mitglieder-Bonusprogramms auf bis zu 7,5 Prozent steigen.
Im Jahr 2025 hat die Bank wichtige Investitionen auf den Weg gebracht, dazu zählen insbesondere die geplanten Modernisierungen der Filialstandorte in Sohren und Kirchberg. Die Wiedereröffnung der modernisierten Filiale in Sohren fand erst kürzlich statt. Am Standort Kirchberg beginnen die umfassenden Umbaumaßnahmen im Winter. Ergänzend investiert die Bank gezielt in die Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur.
Weitere Mitgliederforen geplant
Die zweite Auflage der Mitgliederforen im Mai 2025 sei ein voller Erfolg gewesen: „Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Teilnehmer verdoppelt.“ Auch 2026 setzt die Bank auf den direkten Austausch: In Simmern (16. September), Morbach (22. September), Bernkastel-Kues (23. September), Wittlich (29. September) und Idar-Oberstein (1. Oktober) finden erneut Mitgliederforen statt. Neben Informationen zur aktuellen Entwicklung der Bank und dem persönlichen Austausch vor Ort erwartet die Teilnehmenden dann auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm: Der Comedian Johannes Flöck wird auftreten und für humorvolle Akzente sorgen.
VVR-Bank blickt zuversichtlich in die Zukunft
Mehr als 500.000 Euro stellte die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank und ihre bankeigene Stiftung im Jahr 2025 für Spenden und Sponsoring in der Region bereit. So unterstützt sie zahlreiche Vereine, Initiativen und Projekte vor Ort. Hinzu kommen Steuerzahlungen der Bank und ihrer Mitarbeitenden in Höhe von mehr als 12,4 Millionen Euro.
Trotz anhaltender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten blickt die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG insgesamt zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2026: „Wir erwarten weiterhin eine stabile Nachfrage im Kreditgeschäft und gehen davon aus, dass wir hier erneut ein solides Wachstum erzielen können“, so Michael Wilkes. „Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden bauen wir auf einem starken Fundament und werden unseren Weg als verlässlicher Partner in der Region konsequent weitergehen“, so Wilkes. red

