Gesundheits-Apps ersetzen nicht den Gang zum Arzt. Sie können als Ergänzung und Unterstützung dienen. Karl-Josef Hildenbrand. picture alliance/dpa
Kann eine App Versorgungslücken für chronisch kranke Menschen durch digitale Begleitung zwischen den Arztbesuchen schließen? Der Idar-Obersteiner Robin Wobito ist davon überzeugt. Die Gesundheitskompetenz der Patienten lasse sich stärken.
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Bis vor gut einem Jahr arbeitete er auf einer Intensivstation – und fast hätte der junge Mann die Pflege ganz aufgegeben. Zu viel Stress, zu wenig Personal, immer wieder Patienten, bei denen es schon zu spät war. „Du machst nur Schadensbegrenzung“, sagt der 29-jährige Familienvater.