Idar-Oberstein
Helmut-Kohl-Europaplatz: Facebook-Debatte sorgt für Wirbel
Der Helmut-Kohl-Europaplatz: Für Moritz Forster (SPD) besteht kein Bedarf zur Neugestaltung. Vonseiten der Stadtverwaltung wird deutlich gemacht: „Darum geht es auch nicht.“ Und auch das ist klar: „Die Förderung ist zweckgebunden.“ Foto: Hosser
Hosser

Idar-Oberstein. Jupp Mähringer, Fraktionschef der SPD im Stadtrat, runzelt die Stirn, CDU-Kollege Armin Korpus will das Ganze gar nicht mehr kommentieren, die Stadtverwaltung hat deutliche Worte parat: Der Vorstoß des jungen SPD-Stadtratsmitglieds Moritz Forster auf Facebook hat Folgen. Er hatte die projektspezifische Förderzusage aus Berlin für die Neugestaltung des Helmut-Kohl-Europaplatzes in Oberstein massiv kritisiert und damit einige Zustimmung erfahren. Insgesamt 605.000 Euro sollen dort investiert werden, die zu 90 Prozent durch ein Bundesprogramm gefördert werden. Für diese Förderung hatte sich Forsters Parteikollege, der Bundestagsabgeordnete Joe Weingarten, eingesetzt. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei rund 60.000 Euro.

Lesezeit 3 Minuten
Die Ergebnisse seiner „Bürgerbefragung“ – man kann Forster per Post oder E-Mail schreiben – möchte er in der nächsten Sitzung eines städtischen Gremiums zum Thema Europaplatz einbringen. Er betont auf Facebook: „Nach der überwältigenden Rückmeldung auf den letzten Post und der fast einstimmigen Ablehnung zu dem Vorhaben von euch ist es wichtig, die Meinung für die Entscheidungsfindung im Stadtrat zu fixieren.

Ressort und Schlagwörter

Nahe-Zeitung

Top-News aus der Region