Der renommierte Zukunftsforscher Jørgen Randers erhält am Umwelt-Campus Birkenfeld den Friede-Garde-Preis
Friede-Garde-Preis für Jørgen Randers: Ist Wohlstand auch ohne Wachstum möglich?
Im Beisein des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Clemens Hoch (rechts) und der Präsidentin der Hochschule Trier, Prof. Dr. Dorit Schumann, erhielt der renommierte Zukunftsforscher Jørgen Randers (3. von links) von der Norwegian Business School den Friede-Garde-Preis 2023. Mit auf dem Bild sind (von links) Randers' Wegbegleiter Ulrich Golüke, Stiftungsvorstand Gerd Schuster und UCB-Dekan Prof. Dr. Klaus Helling. Fotos: Reiner Drumm
Reiner Drumm

Birkenfeld. Er ist ein Kämpfer für eine gerechtere Welt und einen gesunden Planeten. Sein Lebenswerk ist immens, und doch sagt er: „Im Innersten bin ich ein ,schlecht gelaunter alter Mann'. Ich lächele eigentlich nur, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“ Der Grund: Seit mehr als 50 Jahren forscht Jørgen Randers für den Klimaschutz und fordert eine Abkehr von der linearen Wirtschaftslehre mit ihren Wachstumsraten.

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Sein Credo: Eine endliche Welt verträgt sich nicht mit grenzenlosem Wachstum. Seine innovativen Modelle, wie man der Menschheit Gesundheit und Wohlstand sichern kann, ohne die Ressourcen immer weiter auszubeuten, finden an den entscheidenden Stellen in Politik und Wirtschaft aber kaum Gehör: „Der Welt geht es heute schlechter als zu Beginn meiner Forschung.

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