Natur In Deutschland nur zwei Standorte mit Heckenwollafterfaltern: Es gibt ihn bundesweit nur an zwei Standorten: Seltenen Falter in Nahbollenbach entdeckt
Natur In Deutschland nur zwei Standorte mit Heckenwollafterfaltern
Es gibt ihn bundesweit nur an zwei Standorten: Seltenen Falter in Nahbollenbach entdeckt
Der Heckenwollafterfalter steht in der Roten Liste gefährdeter Tierarten in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht). Ein Bestand bei Nahbollenbach soll nun gestärkt werden. Foto: Bayerisches Amt für Umweltschutz wildlife-media.a
Idar-Oberstein. Normalerweise ist es zum Schutz von Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren verboten, Büsche und Bäume zwischen dem 1. März und 30. September zu beschneiden oder zu entfernen. Wenn man allerdings in den kommenden Tagen einen Mann am Rande des Gewerbegebietes „Am Kreuz“ dabei beobachtet, wie er sich an Schlehenbüschen zu schaffen macht, ist das kein Naturfrevel, sondern es dient im Gegenteil dem Schutz eines seltenen Schmetterlings. In Hängen westlich des Gewerbegebiets wurden nämlich Exemplare des Heckenwollafterfalters entdeckt, ein Nachtfalter, der vom Aussterben bedroht ist und in Deutschland nur an zwei Standorten vorkommt.
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Das Tier hat eine Flügelspannweite von etwa 35 Millimetern und hat seinen Namen von den wollartigen Büscheln an seinem After. Das Besondere an dem schön gefärbten Schmetterling: Er ist auf junge Schlehenbüsche nicht nur als Futterpflanze, sondern auch als Ablage für seine Eier angewiesen.