Bereits in vielen deutschen Gerichten ist es - wie hier am Oberlandesgericht Düsseldorf - üblich, Großildschirme zu nutzen, um Beweisstücke zu zeigen, aber auch um Videovernehmungen zu ermöglichen. Die moderne Digitaltechnik hält nun auch Einzug am Amtsgericht Idar-Oberstein. Rolf Vennenbernd/dpa. picture alliance/dpa
Beim Verfahren gegen einen 22-Jährigen, der sich unter anderem wegen Raub verantworten muss, wurden Beweismittel und Fotos der Verletzungen von Geschädigten auf eine Leinwand projiziert.
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Am Schöffengericht Idar-Oberstein konnte nun der fast mit einer Überraschung geendete Strafprozess in neuer Besetzung fortgesetzt werden. In der Eröffnung Ende Januar zeigte sich der 22-jährige Angeklagte mit der vom Gericht beigeordneten Pflichtverteidigerin unzufrieden und beantragte deren Absetzung.