In Rhaunen wurde eine Gedenktafel für den von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Musiker Samuel Baum enthüllt
Erinnerung und Mahnmal zugleich – Gedenktafel in Rhaunen für jüdischen Musiker Samuel Baum
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Gerda Fritz vom Arbeitskreis Stolpersteine Rhaunen und Heiner Schneider vom Stumm-Orgelverein enthüllen die Gedenktafel für den jüdischen Musiker und Musiklehrer Samuel Baum, der von den Nazis im KZ ermordet wurde. Foto: Hermann Mosel
Hermann Mosel

Rhaunen. Mit einer Gedenkfeier, zu der der Stumm-Orgelverein und der Arbeitskreis Stolpersteine eingeladen hatten, hat man vor Kurzem des jüdischen Musikers und Musiklehrers Samuel Baum gedacht, der 1942 der Nazi-Ideologie zum Opfer fiel. Neben dem ehemaligen katholischen Vereinshaus wurde in Erinnerung an den allseits geschätzten Musiklehrer eine Gedenktafel enthüllt. Den Platz dafür hatte die katholische Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.

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„Diese Tafel steht nicht nur zum Gedenken an Samuel Baum hier. Sie soll auch ein Mahnmal sein, um zu zeigen, was passiert, wenn man Rattenfängern auf den Leim geht.“ Mit diesen Worten schlug Heiner Schneider, der Vorsitzende des Stumm-Orgelvereins, einen Bogen zur aktuellen gesellschaftlichen Lage in Deutschland.

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