Zugriff in Rumänien
Dritte Festnahme nach Messer-Angriff in Idar
Im kleinen Park am Röhrenkumb in Idar geschah die Bluttat Anfang Dezember 2025.
Im kleinen Park am Röhrenkumb in Idar geschah die Bluttat Anfang Dezember 2025.
Hosser

Im Zusammenhang mit der Messerstecherei Anfang Dezember am Röhrenkumb in Idar vermeldet die Polizei einen weiteren Fahndungserfolg: Der dritte Täter wurde in Rumänien festgesetzt.

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Nach einem Messerangriff in der Layenstraße in Idar Anfang Dezember 2025, bei dem ein 19-Jähriger lebensgefährlich und ein weiterer junger Mann leicht verletzt worden waren, waren bereits zwei Tatverdächtige im Raum Bernkastel-Kues festgenommen worden. Nun meldet die Polizei einen weiteren Fahndungserfolg: Der dritte Täter wurde in Rumänien festgesetzt.

Der 20-Jährige aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich sei von der rumänischen Polizei festgenommen worden und auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Trier nach Deutschland ausgeliefert worden. Warum er sich in Rumänien aufhielt, ist noch unklar. Zwei Verdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft.

Ein Ermittlungsrichter habe verfügt, dass der Verdächtige in eine Jugendstrafanstalt gebracht wird, so die Polizei. Seine zwei mutmaßlichen Komplizen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe der Tat seien noch nicht ermittelt, so die Polizei. Offenbar ging es aber wohl um Drogengeschäfte.

Opfer musste notoperiert werden

Dabei soll der 19-Jährige Kaufinteresse an den angebotenen Opioiden angezeigt, dann jedoch versucht haben, die Betäubungsmittel zu rauben. Der junge Mann erlitt einen Messerstich im Bauchraum und musste im Klinikum Idar-Oberstein notoperiert werden. Sein Begleiter wurde mit Schlagstöcken leicht verletzt. Nach der Flucht der zu diesem Zeitpunkt unbekannten drei Tatverdächtigen wurden von der Kriminalinspektion Idar-Oberstein in enger Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften Trier und Bad Kreuznach umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.

Dank aufmerksamer Zeugen und aufgrund der Auswertung der gesicherten Spuren und Beweismittel konnten die Tatverdächtigen schließlich identifiziert werden. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des versuchten schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung. Die Durchsuchung der Wohnräume und Festnahme der Beschuldigten erfolgte am Donnerstag, 5. Februar, in der Region um Bernkastel-Kues. sc/red

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