Bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr - Land will sich an den Mehrkosten beteiligen: Der Busverkehr wird auch im Kreis Birkenfeld in Zukunft deutlich teurer – Land hilft
Nach der Entscheidung des Mainzer Landtags ist der ÖPNV künftig Pflichtaufgabe der Kreise und kreisfreien Städte. Foto: Stefan Munzlinger (Archiv) Stefan Munzlinger
Birkenfeld. Die Kreisverwaltung geht derzeit von Mehrkosten in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro im Vergleich zu den Vorjahren beim Neustart des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) aus, der für Herbst 2022 geplant ist. 2023 könnten es gar 10,5 Millionen Euro sein. Die Mehrkosten kommen auch aufgrund der deutlichen Lohnverbesserungen für Busfahrer zustande, für die die Verkehrsunternehmen für dieses und das zurückliegende Jahr Mehrkosten geltend machen, die von der öffentlichen Hand beglichen werden müssen.
Lesezeit 1 Minute
Die Bezüge der Busfahrer sind innerhalb weniger Jahre von unwesentlich über dem Mindestlohn auf 15 Euro (September 2020) und schließlich auf 17,20 Euro (Novem- ber 2021) angestiegen. Wie Jan Peter Müßig vom Verkehrsverbund Rhein-Nahe (RNN) in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses erläuterte, sind die Aufwendungen für Personal im Bereich des Verbundnetzes Rhein-Nahe von 8,6 Millionen Euro 2019 auf 11,3 Millionen im abgelaufenen Jahr gestiegen ...